Regierungsbezirk Aksu
Neben faszinierenden Naturlandschaften hat Aksu auch lange Geschichte und großartige Kultur.
Der Regierungsbezirk Aksu liegt auf der Aksufluss-Tarimfluss-Schwemmebene am südlichen Fuß des Tianshan-Gebirges und im Norden des Tarim-Beckens. Zur Zeit der Dynastien Qin und Han war hier das Reich Gumo. Im Jahr 1757 wurde es als Aksu benannt. Die Bevölkerung besteht vor allem aus Han-Chinesen, Uiguren und Hui. Neben faszinierenden Naturlandschaften hat Aksu auch lange Geschichte und großartige Kultur. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind unter anderem die Ruine der Hauptstadt des Reichs Qiuzi, das Zhaohuli-Kloster die Kuchar-Moschee und die mysteriöse Schlucht im Tianshan-Gebirge.

Wichtige Sehenswürdigkeiten in und um Aksu:

Ruine der Hauptstadt des Reichs Qiuzi (Kucha)

Die Ruine der Hauptstadt des Reichs Qiuzi befindet sich zwischen der neuen und der alten Stadt Kuchar. Im Os- ten ist der Kuchar-Fluss und im Westen der Weigan-Fluss. Im Umkreis sind die Pässe Queli, Zhejue und Yanshui. Hier war die Yan-Stadt des Reichs Qiuzi in der Han-Dynastie und die Yiluolu-Stadt in der Tang-Dynastie, der Sitz des Kommandobüros vom Gouvernement Anxi, die höchste Militär- und Verwaltungsinstitutionin dieser Region. Übrig stehen sechs große festgestampfte Erdfundamente. Es ist die größte Ruinenstadt in Xinjiang.

Zhaohuli-Kloster

Das Zhaohuli-Kloster liegt 23 Kilometer nor- döstlich der Kreisstadt Kuchar und ist auch bekannt als Subashi-Kloster. Er wurde zur Zeit der Dynastien Wei und Jin (220 – 420) erbaut. Die Klosterruine wird vom Tongchang-Fluss in das Ost- und das Westkloster geteilt. Das Ostkloster ist am Berg und aus Rohziegeln. Da sind Ruinen von Pagoden und Zimmern. Das Westkloster ist 700 Meter lang von Süd nach Nord und 180 Meter breit von Ost nach West. Er ist auch aus Rohziegeln.

Exiding-Mazar

Das Exiding-Mazar liegt in der Kreisstadt Kuchar. Es ist das Mausoleum vom Khoja Mullah Exiding, einem berühmten Propheten des Sufismus im Tschagatai-Khanat im 14. Jahrhundert. Das Mazar ist ein islamisches Gebäude, das aus einem Ahnenhallentor, einer Ahnenhalle, einer Grabtür und einer Grabkammer besteht.

Senmusaimu-Grotten, Tausend-Buddha-Höhlen von Senmusaimu

Die Senmusaimu-Grotten befinden sich im Norden des Keneixi-Dorfes östlich der Kreisstadt Kuchar und führen auf die Zeit von der Jin-Dynastie bis zur Tang-Dynastie (265 – 907) zurück. Sie sind die größten Grotten im Osten der Region Qiuzi. Es gibt 52 Grotten. Darunter sind die meisten Grotten mit einer Säule in der Mitte bzw. viereckige Grotten. Die Grotten sind in der Form den Kizil-Grotten ähnlich. Unter den Wandmalereien sind eine große Anzahl von Blumen- und Vogelmalereien.

Kuchar-Moschee

Die Kuchar-Moschee befindet sich im Norden der Altstadt von Kuchar. Sie wurde 1922 erbaut und besteht aus einer Gottesdiensthalle, einer Pagode, einem Torbogen, einem Mondbeobachtungsturm, einer Unterrichtshalle und mehreren Wohnräumen. Hier können 5.000 Muslime gleichzeitig am Gottesdienst teilnehmen. Die Schnitzereien, Wandmalereien und Kassetten- decken sind in vollem islamischem Stil.

Großer Drachenteich und Kleiner Drachenteich

Die Teiche liegen im Oberlauf des Kuchar-Flusses und sind 137 Kilometer von der Kreisstadt Kuchar entfernt. Der Große Drachenteich ist ein Hochgebirgssee und mehr als 2.700 Meter über dem Meeresspiegel. Auf dem Berg im Südosten ist ein Fichtenwald und im Westen üppige Wiesen. Das Wasser des Sees spiegelt die Schneegipfel wider und am Ufer des Sees sind überall frische Blumen.

Mysteriöse Schlucht im Tianshan-Gebirge

Die mysteriöse Schlucht im Tianshan- Gebirge, auch als Kizilya-Schlucht bekannt, liegt in Yanshuigou, 60 Kilometer nördlich der Kreisstadt Kuchar. Es gibt rosa, dunkelgrüne, hellgelbe, aschgraue und mondweiße Berggipfel in verschiedener Gestalt, die wie ein Steinwald oder Steinschnitzereien aussehen. Da ist auch ein Gipfel, die so aussieht, wie der hochgebildete Mönch Tang Seng und seine zwei Schüler Zhu Bajie und Sha Seng den Kopf hebend in Rich- tung Norden schauen und auf Sun Wukong, den ältesten Schlüler von Tang Seng, warten. Die vier Mönche sind die Hauptfiguren eines klassischen chinesischen Meisterwerks.

Kumtura-Grotten, Tausend-Buddha-Höhlen von Kumtura

Die Grotten sind auf den Felswänden rund 25 Kilometer westlich der Kreisstadt Kuchar und wichtige buddhistische Höhlen. Zurzeit gibt es 112 nummerierte Grotten, die aus drei Perioden stammen. Die früheren wurden gegraben im fünften und sechsten Jahrhundert und sind vor allem Grotten mit einer Säule im Zen- trum oder viereckige Grotten. Die Wandmalereien in den Grotten zeigen überwiegend den buddhistischen Glauben. In den späteren Uihur-Grotten sind Namenlis- ten von Spendern auf Chinesisch sowie in den Sprachen Uihur und Qiuzi erhalten.

Kizilgaha-Grotten

Die Grotten befinden sich auf dem Hügelland am Rand des Queerdage-Gebirges nordwestlich der Kreisstadt Kuchar. Sie wurden vom sechsten bis zum achten Jahrhundert und noch später erbaut. Die Figuren in den Wandmalereien und das Vorwort in der Qiuzi-Sprache führen zu der Folgerung, dass sie die Ruinen des königlichen Klosters vom Reich Qiuzi sind.

Kizilgaha-Alarmfeuerturm

Der Alarmfeuerturm liegt auf der östlichen Seite der Yanshuigou-Schlucht. Er ist einer der am besten erhaltenen Alarmfeuertürme in Xinjiang. Auf Uigurisch heißt es ,,Roter Posten““. Die Ruine des Turms ist 16 Meter hoch.

Kizil-Grotten, Tausend-Buddha-Höhlen von Kizil

Die Grotten sind auf den Felswänden am nördlichen Ufer des Muzat-Flusses im Landkreis Baicheng. Sie gehören zu den vier größten buddhistischen Felshöh- lenkomplexe in China und wurden am Ende des dritten Jahrhunderts erbaut. Die Grottengruppe erstreckt sich zwei Kilometer und ist in vier Zonen unterteilt, nämlich Westschlucht, Schluchtmitte, Ostschlucht und Hinterberg. Die meisten Grotten sind rechteckig und haben eine Säule in der Mitte. Die Wandmalereien sind hauptsächlich rhombusförmig. In den späteren Wandmalereien erscheinen die „“Tausend Buddhas““ im Buddhismus. Es gibt auch reichliche Porträts von Spendern, die das Alltagsleben im Reich Qiuzi zutage bringen.

Schlucht der Roten Felswände

Die Schlucht liegt 64 Kilometer nördlich der Kre- isstadt Kuchar und ist auch als Kizilya bezeichnet. Es bedeutet rote Felswände. Die Schlucht war eigentlich ein Flusslauf und der Fluss war lange ausgetrocknet. Die Berge an beiden Ufern sind völlig rotbraun. Wegen der extrem langen Wind-, Schnee- und Wassererosion sind die Berge in verschiedenen Posituren. Sie scheinen wie Schlösse, Kloster und Pagoden oder Alarmfeuertürme und Wachtürme aus.

Garten von übernatürlichen Bäumen im Tianshan-Gebirge

Der Garten befindet sich 60 Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Wensu. Im Garten sind überall Quellen, duftende Blumen und alte Bäume. Der Garten ist vor allem durch die alten alten Bäume berühmt. Im Norden des Gartens gibt es eine heilige Stätte des Is- lam. Der Generalgrab dort ist das Mazar des arabischen Missionaren Sulitang Kuermishi Sayid im elften Jahrhundert.

Aufforstungslandschaftszone Kekeya

Die Landschaftszone befindet sich in der Sandsturmquelle Kekeya. Es ist ein riesiges systematisches Aufforstungsprojekt mit den Funktionen Sandschutz, Wirtschaft, Gartenbau, Vergenügung und Forschung. Der Herzstück des Projekts ist die Aufforstung. Die geplante Fläche beträgt 266,66 Hektar. In der Landschaftszone sind überall Apfel-, Pfirsich-, Aprikosen- und Birnenblüten sowie Pavillons, die sich Dutzende von Kilometern erstrecken.

Landschaftszone Tomur

Die Landschaftszone liegt im Landkreis Wensu im westlichen Teil des Tianshan-Gebirges. Mit 7.435,3 Metern ist der Tomur-Gip- fel der höchste im Tianshan-Gebirge. Zu den höchsten Gipfeln im Tianshan-Gebirge zählen noch der 6.995 Meter hohe Gipfel Khan Ten- gri und weitere gut 40 über 6.000 Meter hohe Gipfel. In der Umgebung leben Rothirsche, Schneeleoparden, Goldene Geiern, Luchse, Braunbären usw.

Yanquan-Park

Der Park befindet sich im Westen des Landkreises Uqturfan und setzt sich aus den Acht Sehenswürdigkeiten von Uqturfan zusam- men, beispielsweise dem Schwalbenberg, den Neun Quellen, dem General-Ban-Chao-Platz, der Kleinen Mauer, den Gräbern von sieben Frauen und dem Xiaoyou-Garten. Auf dem Schwalbenberg gibt es viele Fossilien von Süßwassermuschelschalen, die entweder dem Kopf oder dem Flügel bzw. dem Schwanz eines Schwalben ähnlich sind. Daher wird der Berg Schwalbenberg benannt. In der halben Höhe des Bergs steht ein Gedenkstein, der die untren- nbare Verbindungen des Landkreises Uqturfan mit dem Landesinneren seit der Han-Dynastie bzw. der Tang-Dynastie dokumentiert.

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Fahrt durch die Wüste Taklamakan

Fahrt durch die Wüste Taklamakan auf weltweit längste Wüstenstraße

Die Taklamakan-Wüste liegt in Zentralasien und ist die zweitgrößte Sandwüste der Erde. Sie erstreckt sich vom im äußersten Westen Chinas gelegenen autonomen Gebiet Xinjiang, in dem sie etwa zwei Drittel des Gebietes ausfüllt, bis hin zum westlichen Teil des Tarim-Beckens. Im Süden der Taklamakan liegen das Gebirge Kunlun Shan und die nordwestlichen Ausläufer des Tibetischen Hochlandes.

Charakteristisch für die Taklamakan-Wüste sind die sehr hohen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Als beste Reisezeit gilt der Spätsommer bis Ende Oktober.

Aufgrund ihres Klimas war die Taklamakan lange Zeit unzugänglich. Die Trassen der ehemaligen Seidenstraße sind heute zu asphaltierten Verkehrsstraßen ausgebaut, auf denen die gesamte Wüste umfahren werden kann.

Ungefähr in der Mitte der Wüste sind große Erdöl- und Gasvorkommen entdeckt worden. Zu ihrer Erschließung baute die chinesische Regierung die Tarim-Fernstraße, der die Wüste Taklamakan von dem an der Straße 314 gelegenen Ort Luntai (=Bügür) bis zu dem an der Straße 315 gelegenen Ort Yawatongguzlangar bei Minfeng (Niya) in Nord-Süd-Richtung vollständig durchquert.

Heutzutage gibt es von Nord-Süd-Richtung 3 Landstraße durch die Taklamakan:
1. Luntai (=Bügür) – Minfeng (Niya)
Mit einer Länge von 520 Kilometern gilt sie als die weltweit längste Wüstenstraße. An diesen Straßen am Rand des Tarimbeckens liegen Oasenstädte wie Hotan (= Khotan), Kaschgar und Aksu. Vollständig durchquert duch die Wüste Taklamakan benötigt ca. 9 Fahrtstunden, unterwegs gibt es keine Orte zu übernachten. Die lange Fahrt muss man innen einen Tag bewätigt werden.

2. Landstraße durch die Taklamakan zwischen Aral und Hotn
Diese Straße Aral-Hotan-Wüstenstraße wird mit einer Länge von 424 Kilometern von Nord nach Süd die Städte Aral und Hotan verbinden. Auch keine Möglicheit zu übernachten. Durchfahrt benötigt ca. 6 Stunden.

3. Autobahn Qieta-Wüstenfernstraße zwischen Korla und Qiemo
Die Autobahn mit dem Namen Qieta-Wüstenfernstraße führt ebenfalls in Nord-Süd-Richtung durch die Wüste und verbindet Korla (Kurla) mit dem Kreis Qarqan (Qiemo xian) und seinem Hauptort, der Großgemeinde Qiemo. Durch dieser Schnellstraße kann die ehemals zwei Tage dauernde Reise von Korla nach Qiemo in lediglich acht Stunden bewältigt werden.

Gut zu wissen bevor die Fahrt
1. Zeltübernachtung in der Wüste ist ein besonderes Erlebnis. Man muss das Klima gut aufpassen. Bedenke die große Temperaturschwankung in der Nacht, muss Wärmehaltung gut sorgen.

2. April ist die Zeit für Sandsturm.

3. Auf die Wüstenfernstraße gibt es kein Tankstelle, bevor die Fahrt muss man zuerst voll tanken.

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