Xinjiang ist ein traumhaftes Urlaubsziel für viele Reisende.
Xinjiang liegt im Nordwesten Chinas. Es ist ein traumhaftes Urlaubsziel für viele Reisende. Manche sagen, man kennt nie die Größe des chinesischen Territoriums, wenn man nicht einmal Xinjiang besucht. Xinjiang macht ein Sechstel des chinesischen Bodenterritoriums aus. Es ist 16-mal so groß wie die ostchinesische Provinz Zhejiang. In Xinjiang gibt es drei große Gebirge, die von Westen nach Osten verlaufen. Zwischen den drei Gebirgen sind zwei Becken. Die Gebirge sind Altai im Norden, Tianshan in der Mitte und Kunlun im Süden. Die zwei Becken sind die Dsungarei und Tarim. Wie es in einem Lied heißt, ist Xinjiang ein begehrtes Reiseziel. Xinjiang hat abwechslungsreiche Landschaften wie von Schnee bedeckte Gipfel, Gobi-Wüste, Wälder und Steppen sowie Seen und Moorlandschaften. Xinjiang hat auch noch die einzigartige Yadan-Landschaft. Die Naturlandschaft ist besonders für die Menschen aus Großstädten attraktiv.

Xinjiang grenzt an die chinesischen Provinzen Gansu, Qinghai und an Tibet. Angrenzende Staaten sind ferner Indien, Pakistan, Afghanistan, Tadschikistan, Kirgisistan, Kasachstan, Russland und die Mongolei. Im Inland kann man fast von überall nach Ürümqi fliegen. Durch die Provinz selbst kann man ebenfalls per Flugzeug reisen. Von Ürümqi aus gibt es eine Bahnverbindung nach Kashgar, die Fahrt dauert allerdings in etwa 24 Stunden. Die Anreise nach Pakistan ist auf dem Karakorum Highway möglich. Wichtig ist vorher seine Anreisepapiere und das Visum fertig zu haben, sonst wird man nicht aus China rausgelassen. Sehenswürdigkeiten Rund um Ürümqi
Tian Chi
Der kleine, aber wunderschöne Himmelssee liegt im Tian Shan Gebirge in zweitausend Meter Höhe. Um dorthin zu gelangen muss man entweder einen Bus nehmen oder einen Taxifahrer engagieren. Am Parkplatz angekommen, kann man eine etwa einstündige Wanderung machen, wo man von seichter klassischer Musik begleitet wird, die aus lustigen nachgebildeten Baumstümpfen dudelt. Alternativ kann man auch den Sessellift nehmen, dieser braucht etwa 20 Minuten. Am See selbst geht es sehr touristisch zu. Hier trifft man auf viele chinesische Reisegruppen, die alle ein Foto vor dem Seepanorama machen möchten. Uigurische Fotografen stehen dort mit originellen uigurischen Leihtrachten ausgestattet bereit. Man kann auch eine kurze unspektakuläre Bootsfahrt unternehmen, die jedoch recht schnell vorbei ist und wenig Sinn macht. Geht man am See rechts hoch, trifft man auf kasachische Jurten, in welchen in den Sommermonaten (etwa ab Mai bis November) auch Menschen leben. Hier kann man etwas essen oder sogar eine Übernachtung buchen. Achtung: Am Tian Chi kann es schon mal sehr kalt werden, daher ist warme Kleidung auch dann empfehlenswert, wenn es in Urumqi warm ist. Rund um Turpan
Jiaohe
Die Ruinen von Jiaohe liegen etwa 8 km westlich von Turpan entfernt. Die Ruinen an sich sind wenig beeindruckend, vermitteln aber einen guten Eindruck darüber wie das Leben in den antiken Wüstenstädten so sein musste. Kares
Das Kares ist ein Bewässerungssystem. Tuyoq Das Dorf ist eine grüne Oase umgeben von den Flammenbergen. Der Ort ist noch nicht so bekannt, so dass man hier nicht auf die üblichen Touristenbusse trifft. Für die uigurischen Muslime ist es ein Wallfahrtsort. Wer sich eine Reise nach Mekka nicht leisten kann, kann anstatt sieben Reisen nach Tuyoq unternehmen, um am Grab des ersten uigurischen Muslims zu beten; dies hat die gleiche Wirkung wie eine Mekkareise.
Rund um Kashgar
Karakorum Highway & Karakul See Der Karakorum Highway ist ein Teil der ehemaligen legendären Seidenstraße. Man kann von Kashgar zum Karakul See über diesen Highway gelangen. Die Fahrt führt durch eine wunderschöne Gebirgslandschaft. Unterwegs trifft man auf weidende Kamele, Yaks und Schafe. Auch einige kleinere Wohnorte mit Jurten, in welchen die Tadschiken leben, kann man unterwegs erleben. Der Krakul See legt auf 3.800 Meter Höhe am Fusse des Mustak Ata. Auch an diesem See geht es tagsüber sehr touristisch zu. Die Männer aus dem Dorf, das eine Stunde Fußmarsch auf der anderen Seite des Sees liegt, bieten die Möglichkeit, kurze bis mittellange Touren auf einem Pferd oder einem Kamel zu unternehmen.

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Fahrt durch die Wüste Taklamakan

Fahrt durch die Wüste Taklamakan auf weltweit längste Wüstenstraße

Die Taklamakan-Wüste liegt in Zentralasien und ist die zweitgrößte Sandwüste der Erde. Sie erstreckt sich vom im äußersten Westen Chinas gelegenen autonomen Gebiet Xinjiang, in dem sie etwa zwei Drittel des Gebietes ausfüllt, bis hin zum westlichen Teil des Tarim-Beckens. Im Süden der Taklamakan liegen das Gebirge Kunlun Shan und die nordwestlichen Ausläufer des Tibetischen Hochlandes.

Charakteristisch für die Taklamakan-Wüste sind die sehr hohen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Als beste Reisezeit gilt der Spätsommer bis Ende Oktober.

Aufgrund ihres Klimas war die Taklamakan lange Zeit unzugänglich. Die Trassen der ehemaligen Seidenstraße sind heute zu asphaltierten Verkehrsstraßen ausgebaut, auf denen die gesamte Wüste umfahren werden kann.

Ungefähr in der Mitte der Wüste sind große Erdöl- und Gasvorkommen entdeckt worden. Zu ihrer Erschließung baute die chinesische Regierung die Tarim-Fernstraße, der die Wüste Taklamakan von dem an der Straße 314 gelegenen Ort Luntai (=Bügür) bis zu dem an der Straße 315 gelegenen Ort Yawatongguzlangar bei Minfeng (Niya) in Nord-Süd-Richtung vollständig durchquert.

Heutzutage gibt es von Nord-Süd-Richtung 3 Landstraße durch die Taklamakan:
1. Luntai (=Bügür) – Minfeng (Niya)
Mit einer Länge von 520 Kilometern gilt sie als die weltweit längste Wüstenstraße. An diesen Straßen am Rand des Tarimbeckens liegen Oasenstädte wie Hotan (= Khotan), Kaschgar und Aksu. Vollständig durchquert duch die Wüste Taklamakan benötigt ca. 9 Fahrtstunden, unterwegs gibt es keine Orte zu übernachten. Die lange Fahrt muss man innen einen Tag bewätigt werden.

2. Landstraße durch die Taklamakan zwischen Aral und Hotn
Diese Straße Aral-Hotan-Wüstenstraße wird mit einer Länge von 424 Kilometern von Nord nach Süd die Städte Aral und Hotan verbinden. Auch keine Möglicheit zu übernachten. Durchfahrt benötigt ca. 6 Stunden.

3. Autobahn Qieta-Wüstenfernstraße zwischen Korla und Qiemo
Die Autobahn mit dem Namen Qieta-Wüstenfernstraße führt ebenfalls in Nord-Süd-Richtung durch die Wüste und verbindet Korla (Kurla) mit dem Kreis Qarqan (Qiemo xian) und seinem Hauptort, der Großgemeinde Qiemo. Durch dieser Schnellstraße kann die ehemals zwei Tage dauernde Reise von Korla nach Qiemo in lediglich acht Stunden bewältigt werden.

Gut zu wissen bevor die Fahrt
1. Zeltübernachtung in der Wüste ist ein besonderes Erlebnis. Man muss das Klima gut aufpassen. Bedenke die große Temperaturschwankung in der Nacht, muss Wärmehaltung gut sorgen.

2. April ist die Zeit für Sandsturm.

3. Auf die Wüstenfernstraße gibt es kein Tankstelle, bevor die Fahrt muss man zuerst voll tanken.

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